Photovoltaik & Gründach
Wir kombinieren extensive Dachbegrünung mit gewerblicher Photovoltaik auf einer Fläche. Das kühlt Ihre Module, hält Regenwasser zurück und schützt die Abdichtung. So steigern Sie den Ertrag und profitieren von einem Dach, das länger hält.

Warum kombinieren
Lange galt: Gründach oder Photovoltaik. Heute realisieren wir beides auf derselben Fläche. Die Pflanzschicht beschwert die ballastierte Unterkonstruktion. Die Photovoltaikmodule werden anschließend auf die dafür vorgesehene Unterkonstruktion, die für ein Gründach geeignet ist, montiert.
Das Ergebnis ist ein Dach, das gleichzeitig Strom erzeugt, das Gebäude kühlt, Regenwasser puffert und Lebensraum schafft. Wir planen, bauen und betreiben die Anlage im laufenden Betrieb. Dabei ist unser oberstes Ziel, dass ihr laufender Betrieb nicht gestört wird.

Ertrag
Die Verdunstung des Gründachs senkt die Temperatur rund um die Module an Hitzetagen. Weil Photovoltaik bei Hitze an Leistung verliert, holen Sie Jahr für Jahr über die kühlere Dachfläche mehrere Prozent Mehrertrag heraus.
Klima & Wasser
Das Gründach speichert einen Großteil des Niederschlags und gibt ihn verzögert ab. Das entlastet die Kanalisation, senkt vielerorts die Niederschlagswassergebühr und schafft mitten im Gewerbegebiet Lebensraum für Insekten und Vögel.


Schutz
Die Vegetationsschicht schirmt die Dachabdichtung vor UV-Strahlung und Temperaturspitzen ab. Unsere ballastierte Aufständerung kommt möglichst ohne Dachdurchdringung aus. Dadurch gibt es keine Eingriffe in die Dachmembran, was sich positiv auf die Lebensdauer des Daches auswirkt.
Förderung & ESG
Viele Bebauungspläne schreiben Dachbegrünung ohnehin vor. Kombiniert mit einer PV-Anlage erfüllen Sie die Auflage und nutzen die Fläche doppelt. Beides zahlt messbar auf Ihre Nachhaltigkeitsbilanz ein. Wir stehen Ihnen an dieser Stelle beratend zur Seite und weisen Sie auf entsprechende Förderungen hin.

Schichtaufbau
Die wichtigsten Antworten rund um Begrünungspflicht, Solargründach und Wirtschaftlichkeit – kompakt zusammengefasst.
Eine bundesweite Pflicht gibt es nicht. Die Vorgaben ergeben sich aus den Landesbauordnungen und kommunalen Satzungen. Immer mehr Städte schreiben eine Dachbegrünung jedoch für Neubauten vor – insbesondere für Flachdächer ab einer bestimmten Dachfläche.
Mehrere Großstädte verpflichten Bauherren bei Neubauten bereits heute zur Dachbegrünung. Die Schwellen unterscheiden sich je nach Stadt:
Maßgeblich ist die jeweils aktuelle kommunale Satzung; die genauen Anforderungen sollten im Einzelfall mit dem zuständigen Bauamt geprüft werden.
Hamburg plant ab 2027 eine weitergehende Regelung: Bei Neubauten und Dachsanierungen sollen rund 70 % der Dachfläche begrünt und 30 % mit Photovoltaik belegt werden. Ob weitere Städte und Bundesländer nachziehen, ist offen – die Kombination aus Begrünung und Photovoltaik gewinnt aber klar an Bedeutung.
Ja. Beim sogenannten Solargründach ergänzen sich beide Systeme: Die Begrünung kühlt das Dach, wodurch der Ertrag der PV-Anlage um etwa 4 bis 6 % steigt. Die Dachfläche wird so dreifach genutzt – für Stromerzeugung, Witterungsschutz und Klimaschutz.
Gründächer speichern Regenwasser und entlasten die Kanalisation bei Starkregen, senken die Temperaturen auf dem Dach, verlängern die Lebensdauer der Dachabdichtung und verbessern das Raumklima. In Kombination mit Photovoltaik kommt ein höherer Solarertrag hinzu.
Auf Bundesebene unterstützt die KfW mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Viele Kommunen fördern zusätzlich – etwa mit Zuschüssen pro Quadratmeter Begrünung oder mit reduzierten Niederschlagswassergebühren. Die konkreten Programme variieren je nach Standort.
Teilen Sie uns die Eckdaten zu Ihrem Standort mit. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zu einer ganzheitlichen Energielösung für Ihr Unternehmen.
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